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Rich Internet Applications – Die neue Generation von Webanwendungen
Der Begriff „Rich Internet Application“ (RIA) steht für eine neue Generation von Webanwendungen, die „reichhaltige (rich)“ Möglichkeiten im Bezug auf Bedienbarkeit und Leistungsfähigkeit bieten. Gegenüber herkömmlichen Webanwendungen bietet eine „Rich Internet Application“ zahlreiche Vorteile:
- Mehr Benutzerfreundlichkeit durch bessere Interaktion (z.B. Drag-und-Drop)
- Schnelle Reaktion durch lokale Verarbeitung
- Verbesserte Kontrolle der Darstellung
- Intelligente Clients
- Berechnungen und Logik auf Clientseite
- Flüssige Bedienung und weniger Anfragen zum Server
- Können auch „offline“ funktionieren
- Zugriff auf lokales Dateisystem und Peripherie möglich
„Rich Internet Applications“ müssen, ebenso wie herkömmliche Webanwendungen, nicht installiert werden, sind jedoch größer als HTML. Sie gleichen den Nachteil einer längeren Ladezeit dadurch aus, dass zur Laufzeit deutlich weniger Anfragen an den Server gestellt werden müssen. Die Ladezeiten können durch Komprimierung und Streaming-Techniken für das Internet optimiert werden.
Adobe Flex – der Königsweg zu einer „Rich Internet Application“
Die Firma OPUS GmbH setzt bei der Realisierung von „Rich Internet Applications“ auf die Flex-Technologie von Adobe. Flex ist ein produktivitätssteigerndes und kostenloses Open-Source-Framework für die Entwicklung und Pflege ansprechender Webanwendungen, die sich auf allen gängigen Browsern, Desktops und Betriebssystemen konsistent ausführen lassen. Dazu muss lediglich das Flash-Browser-Plugin auf dem lokalen Rechner installiert werden. Mit dieser Technologie revolutioniert Adobe heute das Internet und überwindet die technische Hürde HTML. Herausragende „Rich Internet Applications“ verbinden Nutzen, Bedienbarkeit und Attraktivität und somit die Qualitätsmerkmale von klassischen Desktopanwendungen mit der globalen Reichweite des Internets.
Vorteile:
- Plattformunabhängigkeit - eine Flex-Applikation wird in der Flash-Player-Umgebung ausgeführt
- Die komplette Darstellungsschicht wird auf den Client ausgelagert
- Es werden nur noch Businessdaten über das Netz transportiert, die Netzwerklast sinkt
- Das Flex SDK gibt es als OpenSource-Version
Nachteile:
- Ihr Browser benötigt das Flash-Plugin in der Version 9, um mit Flex erzeugte Anwendungen anzuzeigen
Beispielsanwendungen im Internet finden Sie ► hier
SAP Frontends mit Adobe Flex
Führende Softwarehersteller, wie zum Beispiel SAP, unterstützt Adobe Flex. SAP hat sogar ein eigenes Plug-In entwickelt, damit die SAP WebServices von Adobe Flex sofort genutzt werden können. So können „Rich Internet Applications“ erstellt werden, die direkt im Browser laufen und über SOAP-WebServices mit Ihrem SAP-System kommunizieren. Somit können SAP Businessprozesse mit Adobe Flex basierten „Rich Internet Applications“ sehr viel benutzerfreundlicher realisiert werden. Entwickler haben verschiedene Optionen, Flex und SAP zu integrieren.
Bild1: Verschiedene Optionen zur Integration von Flex und SAP
Weitere Infos dazu finden Sie hier:
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