Über die Genauigkeit und Verbindlichkeit von Projektzielen

Von dem Philosophen Immanuel Kant stammt der Satz: Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es. Sicherlich hatte Kant damit nicht die Herausforderungen des modernen Projektmanagement im Kopf, als er diesen Satz formulierte, dennoch beschreibt er damit eine wichtige Herausforderung des Projektleiters: Die Projektziele zu klären und festzulegen.

Ob ein Projekt erfolgreich ist, hängt wesentlich von den definierten Projektzielen ab. Mit der Zieldefinition werden die offenliegenden, aber auch die unbewussten Erwartungen präzisiert, die an das Projekt gestellt werden. Hierbei werden auch die Rahmenbedingungen festgelegt, innerhalb derer der Projektleiter und das Team agieren können. Dabei wird in der Regel zwischen Vorgehenszielen (z.B. Kostenziele, Terminziele – Beschreibung des „Wie?“) und Ergebniszielen (z.B. „Was soll geliefert werden?“) unterschieden. Dabei lassen sich aus den Ergebniszielen auch die Nutzenziele („Was ist der konkrete Nutzen der Konsumenten des Projektergebnisses?“) ableiten.

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Kurzpräsentation zum KLUSA Portfoliomanagement

In dieser Kurzpräsentation zeigen wir Ihnen, wie Sie im KLUSA Modul Portfolio über eine Anzahl von Projekten, verfügbarem Budget und Ressourcenkapazitäten, beliebige Projekte, Projektideen und Projektvarianten im Sinne einer umfassenden Unternehmensstrategie steuern können. Zum Ansehen der Kurzpräsentation klicken Sie einfach auf den folgenden Link: KLUSA Kurzpräsentation zum Modul Portfolio

Projektportfolio Management – nicht nur für Großunternehmen

Auf Tagungen und in Publikationen kann man häufig den Eindruck gewinnen, nur große Firmen setzen sich mit der Problematik „Projektportfolio Management“ auseinander: Aus einer Vielzahl an Projektideen und an geplanten und laufenden Projekten sind die wichtigen und richtigen Projektvorhaben mittels eines strukturierten Vorgehens auszuwählen. Großunternehmen haben das Thema aber nicht gepachtet, auch kleinere und mittelständische Firmen profitieren von der Einführung eines Projektportfolio Managements!

Was ist Portfolio Management überhaupt?

Klar, es geht darum, aus der Vielzahl der Projektideen, Projektanträgen und Projektvorhaben die für das Unternehmen richtigen auszuwählen. Aber was heißt denn das? Das bedeutet zuerst einmal, Kriterien aufzustellen, nach denen Projekte quantitativ und qualitativ bewertet werden können. Diese Kriterien sollten in der Lage sein, das „Bauchgefühl“ in konkrete Zahlen zu übersetzen. Jede hinreichend große Projektidee wird dann nach diesen Kriterien bewertet. Als Ergebnis erhalten Sie erst einmal eine priorisierte Liste der Projektideen. Vergessen Sie nicht, hier auch die laufenden Projekte einzubeziehen. Denn manchmal kann der geordnete Abbruch eines Projektes sinnvoll sein, z.B. wenn sich die strategischen Rahmenbedingungen geändert haben.

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