Was ist die FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) Methode?

FMEA (englisch Failure Mode and Effects Analysis, deutsch Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse[1][2][3] oder kurz Auswirkungsanalyse) ist eine analytische Methode der Zuverlässigkeitstechnik, welche qualitative Aussagen liefert. Dabei werden mögliche Produktfehler nach ihrer Bedeutung für den Kunden, ihrer Auftretenswahrscheinlichkeit und ihrer Entdeckungswahrscheinlichkeit mit jeweils einer Kennzahl bewertet. Wikipedia

FMEA Chart

Unter der FMEA wird eine „Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse“ verstanden. Einerseits stellt FMEA eine System- und Risikoanalyse mit dem Ziel einer Optimierung durch Fehlervermeidung für ein zu entwickelndes Produkt, oder einen Prozess dar. Andererseits bietet Sie gleichzeitig aber auch die Möglichkeit des Aufbaus eines Wissensspeichers für Fehlertypen und die dazu entsprechenden Schutzmaßnahmen an.

Ziele und Vorteile der FMEA-Methode

FMEA processDas Hauptziel der FMEA ist es, mögliche Fehler frühzeitig, am besten schon in der Bearbeitung oder Entwicklung eines Produktes bzw. einer Aufgabe zu erkennen, um so die Funktion sowie die Sicherheit und eine hohe Produkt- bzw. Prozessqualität gewährleisten zu können. Durch die frühzeitige Erkennung können nicht nur die Anlaufkosten, sondern auch die Kosten, welche Rückrufaktionen und Reklamationen verursachen reduziert werden. Auch durch die vereinfachte Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten zeigt sich ein weiterer Vorteil der FMEA.

Ziele der FMEA

      • Umfassende und präventive Risikobetrachtung
      • Steigerung der Zuverlässigkeit von Prozessen und Produkten
      • Zielgerichtete Kommunikation in internen und externen Kunden- und Lieferantenbeziehungen
      • Reduzierung von kostenintensiven Korrekturmaßnahmen und Terminverzögerungen
      • Weniger durch Störung unterbrochenen Entwicklungsabläufe
      • Effizienzverbesserung der Produktion
      • Wissensmanagement

Welche Arten von FMEA gibt es?

      • Design-FMEA
      • System-FMEA
      • Hardware-FMEA
      • Software-FMEA
      • Prozess-FMEA
      • Präventive FMEA
      • Korrektive FMEA
      • Reverse FMEA
      • MSR FMEA

Die sieben Schritte der FMEA

      1. Schritt: Planung und Vorbereitung
      2. Schritt: Strukturanalyse
      3. Schritt: Funktionsanalyse
      4. Schritt: Fehleranalyse
      5. Schritt: Risikoanalyse
      6. Schritt: Optimierung
      7. Schritt: Ergebnisdokumentation

FMEA in der Projektmanagement Software KLUSA

Die Projektmanagement Software KLUSA unterstützt aktiv die FMEA-Methode in der täglichen Projektarbeit und erlaubt es dem Anwender sowohl mit Standardrisiken als auch mit FMEA-Risiken zu arbeiten, das heißt jedes Risiko wird einem Projekt oder einem Arbeitspaket im Projekt zugeordnet. Bei der Anlage von Risiken in KLUSA können Reporting Risks (Standard oder FMEA) oder auch Risiken aus anderen Projekten eingefügt werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Reporting Risks auf der untersten Ebene der Projektrisikohierarchie stehen.

Durch die Möglichkeit der Kombination von unterschiedlichen Risiken innerhalb nicht nur eines Projektes, sondern auch auf Basis der Arbeitspakete kann der Benutzer bestmöglich auf Veränderungen reagieren.

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