Wie funktioniert Kanban?

Kanban ist eine Methode der Produktionsprozesssteuerung. Das Vorgehen orientiert sich ausschließlich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien am Bereitstell- und Verbrauchsort. Wikipedia

KanbanAuf dem Gebiet der agilen Softwareentwicklung, wird oft sehr gerne die sehr bekannte und populäre Projektmanagement Methode SCRUM erwähnt. Kanban hingegen ist hier eine sehr interessante Alternative, aber jedoch noch sehr unbekannt bzw. fand auf einigen Gebieten bereits erfolgreiche Anwendung. Die Methode stammt und kommt ursprünglich aus Japan und wurde bereits 1947 vom dem Unternehmen Toyota entwickelt. Das Wort Kanban stammt aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie „Signalkarte“. Da die Wurzeln ursprünglich aus dem Unternehmen Toyota abstammen, kann man auch annehmen, dass Kanban ebenfalls als Methode in der Produktion angewendet wurde. Kanban wurde vor allem eingesetzt in der IT aber auch in anderen Bereichen mit dem Ziel stetige aber auch geordnete Prozesse in der agilen Entwicklung erlangen. Daher lässt sich Kanban mit Scrum sehr gut ergänzen und kombinieren. Kanban wird mit dem Ziel, den „Produktionsprozess“ oder auch Workflow genannt, langfristig die Produktivität und damit die Qualität des Outputs (Endprodukt) zu steigern. Ferner kann Kanban zu den agilen Methoden hinzugezählt werden, die unter anderem Arbeitsabläufe hier flexibler machen. Die bekannte Methode mehrere Arbeitsabläufe parallel bzw. gleichzeitig laufen lassen zu können tritt hierbei in den Hintergrund um mittels Kanban alles Arbeitsschritte nacheinander abarbeiten zu können. Jeder einzelne Schritt soll dabei beendet werden, bevor ein neuer begonnen wird.

 

Funktionsweise von Kanban

Kanban BoardDas Kernstück der Methode ist dabei das Kanban Board, mit dem die einzelnen Arbeitsschritte visualisiert werden. Auf dem Kanban Board werden zunächst alle Aufgaben oder Aktivitäten in Form von einzelnen Karten gelistet, welche zu erledigen sind. Das Board für Kanban selbst besteht aus den Spalten Backlog (ganz links), hier werden alle Aktivitäten einsortiert, welche noch unbearbeitet sind und anstehen. in der nächsten Spalte rechts neben Backlog kommt die Spalte to-do, für alle Aufgaben die bereits in Arbeit sind. Eine weitere Spalte rechts neben der to-do Spalte wird die 3. Spalte in progress eingefügt, sie soll die Aktivitäten, die sich bereits einer längeren Bearbeitung unterziehen visualisieren. Weiterhin soll eine 4 Spalte rechts neben in progress mit completed abrunden, denn in diese sollen schlussendlich alle aufgestellten Aufgaben und Aktivitäten von links nach rechts reinlaufen, wenn sie vollständig abgearbeitet wurden. Die 4 definierten Spalten können zusätzlich nach belieben in den Prozessen der Bearbeitung mittig noch beliebig unterteilt werden. Immer wieder kommt es allerdings vor, dass manche Aufgaben oder Aktivitäten wichtiger sind als alle anderen und daher Vorrang haben müssen. um diesen Ansprüchen gerecht zur werden bedarf es einer zusätzlichen Einführung von sogenannten Swimlanes. Bei diesen handelt es sich um waagerechte Linien, die den work in progress Bereich unterteilen um die einzelnen Bereiche dort nach Anforderung priorisieren zu können. Beispielsweise kann man die Bereich ganz oben mit oberster Priorität behandeln und je weiter runter man kommt, desto mehr nimmt die Priorität ab. Alle beteiligten Teammitglieder können sich so sehr schnell einen Überblick über das aktuelle Projekt verschaffen.

Wo wird Kanban eingesetzt?

Der Ausprägung nach in welcher Größenordnung  der Unternehmen zu Folge man Kanban einsetzen kann, gibt es hierzu keinerlei Einschränkungen, da Kanban als primär als eine sehr offene Methode angesehen wird. Kanban selbst lässt sich nahezu in jeder Situation anwenden, welches sowohl für große Teams gilt aber auch Einzelpersonen, die ihren persönlichen Arbeitsprozess damit optimieren möchten.

Für wen eignet sich Kanban?

      • kleine Teams: agile Arbeitsweisen liegen aktuell im Trend und müssen daher durch diese optimiert werden um eine Struktur für die bisherige zu schaffen um mit der neuen mehr Effektivität und Effizienz zu gewinnen.
      • größere Unternehmen und Konzerne: Als leichte und vor allem offene Methode eignet sich Kanban hier besonders, da es bei Unternehmen dieser Größe bereits einigen Aufwand bedeutet neue Strukturen und Veränderungen zu schaffen
      • einzelne Personen: unabhängig von der Situation als Freelancer oder Existenzgründer, kann Kanban zu jeder Zeit und Situation helfen bestehende Prozesse zu erstellen oder optimieren.

 

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