Wie macht man eine Roadmap?
Die Roadmap ist ein seit Anfang der 2000er Jahre auch im deutschen Sprachraum verbreiteter Anglizismus, der in manchen Milieus – insbesondere in Wirtschaft, Politik und Medien – gerne als Synonym für eine Strategie oder einen Projektplan verwendet wird – Wikipedia
Auch weitergedacht ist eine Roadmap im Projektmanagement eine Planungstechnik, bei der die Ziele und Ergebnisse wie Aufgaben und Meilensteine eines oder mehrerer Projekte zusammengestellt und auf einer Zeitachse in einer visuellen Darstellung oder auch als Grafik konsolidiert werden. Als wichtiges Merkmal ist zu vermerken, dass man bei der Planung einer Roadmap nicht so sehr auf die Detailtiefe achtet, sondern die Roadmap stets als Tool auf hohem Niveau versteht. Von Projekt zu Projekt kann die die Detailtiefe natürlich unterschiedlich variieren. So ist es denkbar, dass in einer Präsentation für das Management die Daten sehr global und strategisch verarbeitet werden, wohingegen in einem Meeting mit der Entwicklung der Detailgrad der Roadmap eh erstark operationalisiert erscheint.
So erstellt man eine Roadmap?
1. Ziele und Ergebnisse definieren und daraus eine Vision ableiten
Ausgehend von den Zielen sollte zunächst für eine Roadmap eine Produktvision zusammengestellt werden, die im Einklang sowohl mit der Unternehmensstrategie als auch der Vision des Unternehmens ist.
2. Brainstorming für den Input der Zwischenschritte
Um für eine Roadmap ein möglichst objektives Ergebnis zu bekommen, ist es empfehlenswert sich Input von möglichst unterschiedlichen Stellen einzuholen. Das können beispielsweise Kollegen, aber auch interne wie externe Kunden sein.
3. Auswahl geeigneter Typen für die Roadmap
Bei der Auswahl des idealen Typs für eine Roadmap, gibt es mehrere Möglichkeiten, die sich vom Detaillierungsgrad her unterscheiden. So lässt sich zunächst einmal z.B. eine grobe Einteilung der Roadmap in die Fachbereiche IT, Technologie und Produkt vornehmen.
4. Priorisierung der Elemente aus Roadmap und auswählen
Sind die Ziele und Elemente bestimmt und definiert, dann gilt es diese zu priorisieren, damit die Roadmap befüllte werden kann. Die Priorisierung der Elemente für die Roadmap kann z.B. mittels einer Nutzwertanalyse schnell und einfach erfolgen.
5. Erstellung der Roadmap
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, nämlich die Erstellung der Roadmap. Hier ein paar Empfehlungen, die es zu beachten gilt:
3 Tipps für die Erstellung der Roadmap
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- Verwendung einer standardisierten Element-Vorlage
- Ansprechende Visualisierung für das entsprechende Zielpublikum
- Keine Überfrachtung der Roadmap-Ziele für die Umsetzung
- Die priorisierten Elemente sind strikt einzuhalten
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Erstellung einer Roadmap mit der Projektmanagement Software KLUSA
Die Erstellung und Verwaltung einer Roadmap in KLUSA ist denkbar leicht, da die Roadmap lediglich als Hauptprojekt angelegt werden muss und alle verknüpften Projekte einfach darunter die Roadmap gehängt werden. Sobald sich Arbeitspakete terminlich ändern, werden auch die darunter befindlichen Projekte automatisch mit aktualisiert. In KLUSA können Sie natürlich auch standardisierte Vorlagen für eine Roadmap erstellen und immer wieder verwenden. Das spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch Ihre Arbeitseffizienz.
