Was gehört alles zum Risikomanagement?

Risikomanagement in Unternehmen umfasst die Gesamtheit sämtlicher Aktivitäten behaftet mit Risiko einschließlich neuer Chancen im Unternehmen. Alternativ wird dies auch als Risk Management bezeichnet.

Risikomanagement - was gehört dazu?

RisikomanagementBei der Projektplanung sollte man sich daher folgende Fragen stellen:

  1. Was kann alles in meinem Projekt schiefgehen?
  2. Wo ist besondere Vorsicht geboten? Wo und welche Gefahren lauern auf mich?
  3. Gibt es hier schon Erfahrungswerte bzw. vorgekommene Probleme?

Nach intensiver Sammlung aller möglichen Risiken, gilt es diese zu bewerten hinsichtlich folgender Faktoren:

    • Eintrittswahrscheinlichkeit
    • Schadenshöhe durch das Risiko

Die Bewertung findet im allgemeinen in einer sog. Bewertungsmatrix statt.

Beim Risikomanagement werden alle Risiken detailliertMatrix aufgearbeitet und genauestens der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe in einem Koordinatensystem einsortiert. Je weiter rechts und weiter oben das Risiko einsortiert wird, desto höher wird die Schadenshöhe bewertet und desto wahrscheinlicher ist der Fall des unerwünschten Eintritts. Um das Risiko in einem Projekt möglichst gering zu halten, gilt es nun eine Strategie zu entwickeln mit geeigneten Maßnahmen um die Schäden und möglichen Verluste möglichst gering zu halten. Das Thema Risikomanagement umfasst also weitaus mehr als lediglich auftretende Risiken bei der Projektplanung sondern bewertet nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe. Außerdem ist die daraus abzuleitende Strategie und Umsetzung ebenfalls unter Risikomanagement zu verstehen.

Risikomanagement in 5 Schritten erklärt:

          1. Anlage einer RisikomatrixKLUSA Enterprise
          2. Identifikation von Risiken
          3. Bewertung hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe
          4. Strategie und Maßnahmen entwickeln
          5. Risikosituation im Projekt an alle Beteiligten kommunizieren

Für gewöhnlich lassen sich diese Schritte manuell einfach mit Hilfe einer Tabellenkalkulation lösen. Ausgereifte Projektmanagementsoftware hat ein fundiertes Risikomanagement bereits im Standardfunktionsumfang enthalten.

Effizientes Risikomanagement mit KLUSA

Erfassung und Bewertung von Risiken

  • Erfassung von Standardprojektrisiken oder als technische Risiken nach der FMEA-Methode
  • Eingabe der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung
  • Zuordnung von Risiken auf Arbeitspakete und Meilensteine
  • Fortlaufende Änderung von Risikobewertung und -status sowie weiteren Merkmalen
  • Regelmäßige Speicherung der Risiken in Projektberichten

Alternative Betrachtung von Chancen

  • Identifikation von Chancen als positive Risiken
  • Bewertung und Dokumentation von Chancen nach Auswirkung und Wahrscheinlichkeit 
  • Hinterlegung von Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Kosten 
  • Gezielte Umsetzung des Potentials als Chancen durch die Projektleitung möglich

Erweiterungen um Änderungen und Mängel

  • Berücksichtigung und Einbeziehung eines zusätzlichen Wagnismanagements
  • Verständnis von Änderungen (z.B. als Vorstufe zu einem genehmigungspflichtigen Änderungsantrag) und Mängel (als eingetretene Risiken)
  • Klassifizierung der Wagnistypen 
  • Zusätzlicher Genehmigungsstatus für alle Wagnistypen möglich

Standardprojektrisiken

  • Standardprojektrisiken mit Kategorie, Wahrscheinlichkeits- und Auswirkungsklasse
  • Zusätzliche Nachverfolgung des Status‘, der zeitlichen Auswirkung, der Kosten und prozentualen Eintrittswahrscheinlichkeit 
  • Berechnung von Risikoprioritätszahl und Risikoklasse.

Technische Risiken nach der FMEA-Methode

  • Erweiterung technischer Risiken nach der FMEA-Methode (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) um die Merkmale Bedeutung, Auftretens- und
    Entdeckungswahrscheinlichkeit 
  • Integration dieser Merkmale auf einer unternehmensspezifischen Skala sowie Errechnung der Risikoprioritätszahl (wesentliches Kriterium zur Beurteilung nach der FMEA-Methodik)
  • Standardisierte Parameter für die  textuelle Beschreibung des Risikos

Risikomaßnahmen

  • Definition von Maßnahmen zur Risikominimierung
    oder -vermeidung
  • Zuordnung eines Verantwortlichen
  • Hinterlegung einer unbegrenzten Anzahl von Maßnahmen für jedes Risiko / Wagnis 
  • Definition eines Zeitrahmens 
  • E-Mail-Benachrichtigungen an Projektleitung und  andere Stakeholder

Risikoauswertung mit Risikomatrix

  • Die Matrix zeigt den Wahrscheinlichkeitsgrad an, mit dem das Wagnis eintritt, im Verhältnis zu den Auswirkungen des Wagnis‘ auf das jeweilige Projekt
  • Darstellung der Risiken in verschiedenen Grafiken und in Dashboards
  • Umfassender Überblick für Projektleitung und Management 

Risiken im Multiprojektmanagement

  • Übersicht über alle Risiken / Wagnisse, die im Rahmen aller Projekte der Organisation verwaltet und berichtet werden
  • Projektübergreifende Sortierung und Filterung von Risiken nach Risikoprioritätskennzahl oder anderen Attributen
  • Schnelle, einfache, aber umfassende Übersicht über die Maßnahmen zur Risikominimierung und
    -verhinderung

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass aus einem gründlichem Risikomanagement auch immer neue Chancen sowie Projektideen für neue Geschäftsfelder entwickelt werden können.

Weitergehende Informationen erhalten Sie im Datenblatt KLUSA Risikomanagement.